Altes Pfarrhaus (aus 1)

Besuche aus und in den USA 

 

 

Das Bild Heimatmuseum ist aus www.ladbergen.de  

 

 

Ende der 80ziger Jahre meldete sich ein amerikanischer Soldat namens Schoppenhorst aus New Orleans in Ladbergen. Er wollte die Herkunft seiner Vorfahren kennenlernen. Sicherlich hätte er viel von meinem Vater erfahren können. Aber zu dem Zeitpunkt lebte er nicht mehr. Ich hatte damals an der Familiengeschichte noch kein Interesse und lebte weit weg in Berlin. Deswegen hatte ich ihn an die Familie Schoppenhorst, die Inhaber der Kunsttischlerei waren, verwiesen, als er sich bei mir telefonisch meldete. Er hat sich mit ihnen getroffen. Über den Inhalt dieses Treffen, weiß ich wenig. Man habe ihm gesagt, dass er von einer anderen Familie Schoppenhorst abstamme. Es bestehe keine Verwandtschaft zwischen ihm und der Familie der Kunsttischlerei. Das muss nach meinen heutigen Recherchen nicht unbedingt stimmen. Aber damit war klar, dass es Schoppenhörster in den USA gibt.

 

1993 haben wir, meine Frau Monika und ich, meinen Sohn Jan (352) aus den USA abgeholt, der in Macon/Georgia ein Jahr die Schule besucht und bei Gasteltern gelebt hatte. Bei einem Treffen mit der Kirchengemeinde der Pflegeeltern  erzählte mir ein Gemeindemitglied, dass er einen Steuerberater namens Schoppenhorst in Ohio kenne. 

 

Helga Schoppenhorst (274) (Ladbergen, Telgter Damm) schrieb mir, dass nach ihrem Wissen nach 1850 einige Brüder von Heinrich Wilhelm Schoppenhorst *1856 (111) in die USA ausgewandert seien.  Damit gab es 3 Anhaltspunkte für die Existenz von Schoppenhörstern in den USA.